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06.06.2005

Name, Satzung und Programm der PERSPEKTIVE stehen !

Nach der Auftaktveranstaltung auf dem Hambacher Schloß am 23.10.2004, den Folgetagungen in Dreieich, Worms und Eisenach, Bad Honnef und Wiesbaden sind die Voraussetzungen für zwei neue Parteien DEMOKRATEN und PERSPEKTIVE mit Name, Satzung und Programm geschaffen! Doch die zusammengeführten 20 Gruppierungen haben drei Lager gebildet.
Die Veranstaltung in Eisenach, wie schon berichtet, war geprägt von dem unbändigen Willen, etwas zu bewegen. Dieser Wille war spürbar, doch ebenso spürbar war auch, wie wenige Akteure bereit sind, zu dienen, so wie das z.B. von uns und DemokratiePUR gefordert wird: Steh an der Spitze, um zu dienen und nicht um zu herrschen!

So kam es schon bei der Einladung nach Eisenach zu Animositäten, die dazu führten, daß zwei Gruppierungen, mit denen zuvor in Worms noch Konsens erzielt war, erst gar nicht nach Eisenach kamen. Auch der Gedanke, die repräsentative Demokratie durch Bildung eines Grundwerteparlaments auszubauen, zeigt das Menschenbild derer, die das fordern; Da sollen ausgesuchte Menschen darüber befinden, welche Grundwerte für alle gut sein sollen? Genau solchen Menschen verdanken wir, die weltweite Misere, die wir vermehrt beklagen.

Im nächsten Schritt distanzierte sich in Bad Honnef eine große Anzahl vom Zeitplan für die möglicherweise vorgezogene Wahl 2005. Dort war absehbar, daß beim Programm ein Konsens zu erzielen sein würde, doch bei der Kernfrage, wie Demokratie zu leben sei, schieden sich die Geister. Schon bei der Parteisatzung war erkennbar, daß altbekannte Hierarchiemuster angestrebt wurden, anstatt dem Vorstand nur die Umsetzung des Mitgliederwillens zukommen zu lassen.

Diese althergebrachte und anerzogene Denkweise wird auch dazu hergenommen, Kandidaten mit dem Recht auszustatten, nach einer Wahl mit dem Wählerauftrag machen zu können was er will anstatt das auszuführen was er soll! In der Sitzung am 21.06. in Wiesbaden, auf der solche Merkposten abgearbeitet werden sollten, war keiner der Anwesenden bereit, den Volkswillen anzuerkennen. Damit wird aber nur neuer Wein in alte Schläuche gefüllt und genau so ist ein Wandel nicht vollziehbar.

Deshalb kamen die Direktdemokraten am 24.06.2005 zu dem Meinungsbild (noch kein Beschluß), das Netzwerk Willi Weise auf den Prüfstand zu stellen, das genau auch unsere Ziele im Fokus hat. Bei der Programmatik halten wir an der am 21.06. erzielten Übereinstimmung fest, die sich stark an den Konzepten der Partei PERSPEKTIVE orientieren und überlassen es zum späteren Zeitpunkt den Wählern, wie sie die Konzepte befinden und ggf. umgestalten. Wie die "DEMOKRATEN" oder das "Netzwerk neue Demokratie" mit den Hambacher Forderungen umgehen, bleibt abzuwarten.

Maintal, 26.06.05 DDD/hjp