Verfassungen

21.12.2003

Von der EWG zur EU

Sechs Länder - Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande - gründeten 1958 die EWG, den Vorläufer der EU.

Nacheinander sind neun weitere Länder hinzugekommen.
1973 kamen Dänemark, Großbritannien und Irland hinzu

1981 Griechenland

1986 Portugal und Spanien

1995 Finnland, Österreich und Schweden

Ersmals in der Geschichte treten jetzt am 01. Mai 2004 gleichzeitig zehn Länder der Gemeinschaft bei: Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Malta und Zypern bei.

So wie die frühe Einführung des Euro ein folgenschwerer Fehler für die deutsche Bevölkerung war, so wird auch der jetzige Beitritt erneut fatale Folgen für die arbeitende Bevölkerung Deutschlands haben.

Beispielsweise werden Arbeitnehmer aus Polen, wo eine Arbeitslosigkeit von über 18% herrscht, auf den deutschen Arbeitsmarkt drängen und die ohnehin schon desolate Lage noch weiter verschlechtern. Es ist geradezu empörend, wie sowohl in Polen als auch in Deutschland die Menschen belogen werden. Von Reformen und Job-Programmen wird geredet. Stattdessen werden soziale Errungenschaften und Arbeitsplätze systematisch abgebaut.

Verantwortlich dafür ist Hochfinanz und Wirtschaft, die natürlich in diesen Ländern Wachstumschancen sehen. Deshalb lehnen die etablierten Politiker auch einen Volksentscheid über die EU-Verfassung ab.