Wirtschaft

05.12.2007

Das Peter-Prinzip

Das Peter-Prinzip wurde von Laurence J. Peter und Raymond Hull in ihrem Buch The Peter Principle (1969) formuliert:

„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“

Es bringt zum Ausdruck, dass jemand, der auf seinem Arbeitsplatz fähig ist, solange befördert wird, bis er eine Position erreicht, für die er inkompetent ist; dort bleibt er dann.

26.11.2004

Vertrauen und Solidarität

FRAGE: Herr Sprenger, im Kontext mit „Vertrauen“ hat „Werbung“ oft keinen einfachen Stand. Was ließe sich den Kreativen oder den Unternehmen ins Stammbuch schreiben, um dieses Defizit zu beheben?

SPRENGER: Was ich von guter Werbung begriffen habe, ist ihre Doppelbotschaft: Das eine ist der Aufmerksamkeitsimpuls, das andere Sachinformation. Die meisten Werbebotschaften, die ich kenne, vernachlässigen das eine oder das andere. Das heißt, es gibt reine Aufmerksamkeits-Botschaften, die aber mit dem Produkt nichts zu tun haben, oder, andererseits, reine Sachinformation, die aber gähnend langweilig ist.

05.08.2004

Wissenschaftler als Berater

Weil die Menschen den Politikern nicht vertrauen, diese sich selbst nicht vertrauen, deshalb gibt es die Hartz-, Rürup-, Herzog-Kommission, die Expertenkommission Corporate Governance, den Ethikrat und dergleichen mehr.

Weil die Menschen den Unternehmensführern nicht vertrauen, diese sich selbst nicht vertrauen, deshalb gibt es fast nur noch beratergestützte Entscheidungen. Und da die Dinge komplex sind und die Welt unübersichtlich, wir nicht wissen können, welches Wissen instrumentell erfolgreich ist, deshalb wird der „Wahrheitsbeweis“ gefordert. Den kann nur die Wissenschaft liefern. Was liegt also näher, als die All-in-one-Ausgabe zu holen: Hochschulprofessoren - Berater und Wissenschaftler in einem.

01.08.2004

Der dressierte Bürger

Bei den Steuern wird gerudert. Mal vor, mal zurück, mal im Kreis. Eine Menge Vorschläge liegen auf dem Tisch, von denen je nach fiskalischer Interessenlage und richtungspolitischer Orientierung die einen Beifall, die anderen Buhrufe ernten. So ehrenwert sie in ihren Absichten sein mögen, wenn ihr Ziel ist, Deutschland zu dynamisieren, werden sie scheitern. Weil sie zwei Aspekte tabuisieren:

31.03.2004

Unternehmenskultur (Der parasitäre Konzern)

Shareholder Value und der Abschied von gesellschaftlicher Verantwortung

Autor: Lawrence E. Mitchell erschienen im Riemann Verlag München 2002, 415 Seiten
Hardcover € 21,90

Eine Rezension von Roland Detsch

21.02.2004

Sind Wirtschaftspleiten eine Folge von Fehleinschätzungen ?

Sie werden verursacht von den sogenannten Experten oder sollten wir sagen von hoch bezahlten Ausbeutern und Totengräbern. Dabei behilflich sind natürlich diejenigen, die immer verdienen egal wie es ausgeht, die Juristen. Nun ist es ja schon schlimm genug, daß wir uns "Rechsstaat" schimpfen in dem die Juristen die staatliche Genehmigung zum Geldkassieren haben. Doch fehlt den meisten jegliches Gefühl für wirtschaftliche Zusammenhänge, sie kommen aus dem Paragraphen-Denken nicht heraus. Trotzdem besetzen sie in Wirtschaft und Politik führende Positionen.

06.02.2004

Maut-Helden

Das letzte Land Europas hat sich, wenn auch verspätet, dazu entschlossen, Mautgebühren einzuführen, um damit das Staatsdefizit und den Zustand der Straßen zu verbessern. Mit gesundem Menschenverstand würde man schauen, wie das andere Länder gelöst haben: